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Als der Computer hysterisch wurde erschoß sich der Atomphysiker/die Atomphysikerin, da für einen solchen Fall keine Lösung in seinen/ihren Genen programmiert war.

 



19. - 21. November 2010 - Selbstbestimmte Technikentwicklung und -Nutzung,
Treffen in Bremen


Der AK-ANNA

 

Der Arbeitskreis - Alternative Naturwissenschaften Naturwissenschaftliche Alternativen (kurz: AK-ANNA) hat sich gegründet ausgehend von der These, daß es eine andere, freie Gesellschaft nicht geben wird ohne eine andere als die herr-schende Naturwissenschaft, da Naturwissenschaft Teil der Herr-schaftspraxis ist. Technologien wie Gentechnik, Computertechnik und Atomtechnik haben Teil an Ausbeutung, Sexismus, Rassismus und Kapitalismus. Feministische Kritikerinnen (C. Merchant, E.F. Keller, E. Scheich, Ch. Kumbruck, u.a.) haben die Zusammenhänge detailliert aufgezeigt, alternative Ansätze gibt es aber kaum.


Für Einzelne, die über 'Alternative Naturwissenschaften - naturwissenschaftliche Alternativen' nachdenken, fehlt vielfach die Möglichkeit sich mit anderen auszutauschen, die eigenen Ideen zu hinterfragen und sie zusammen weiterzuentwickeln. Naturwissenschaft als revolutionäre Praxis, die subversiv nicht den Atomstaat durch Solarkapitalismus oder Cyberparlamentarismus ersetzt, sondern mit der naturwissenschaftlichen Theorie und Praxis das System unterminiert, ist für die meisten undenkbar. Eine Möglichkeit für die Diskussion solcher, über die bestehende affirmative Kritik hinausgehenden,  Ansätze und einen Austausch von Erfahrungen zu schaffen, hat sich der Arbeitkreis zur Aufgabe gesetzt. Auch heute haben wir uns nicht sehr weit von diesen Anfängen entfernt. Vieles ist nach wie vor mehr ein Fragen, Suchen und Diskutieren - Antworten haben wir nur vorläufige. Und in erster Linie haben wir uns bisher mit der Kritik befaßt.

Nach wie vor sind deshalb Alle, die in diesem abweichenden Sinn nachdenken, was ausprobieren, theoretisieren, was tun, eingeladen an Treffen usw. teilzunehmen. Der AK-ANNA ist zuerst auch einmal eine Möglichkeit andere NaturwissenschaftlerInnen kennen zulernen, die eine ähnliche Kritik haben und sich über die Kritik auszutauschen, und die unterschiedlicher Ansätze der TeilnehmerInnen zu diskutieren.

Einen Überblick über das, was wir bisher diskutiert haben, könnt Ihr Euch an Hand der vielen hier verlinkten Texte verschaffen. Auf den folgenden Seiten findet Ihr vielfältige Textlinks.

- Texte des AK-ANNA - http://www.ak-anna.org/texte.htm -
Hier findet Ihr Texte zur Kritik der erkenntnistheoretischen Grundlagen der Naturwissenschaften, zur Kritik der Gentechnologie, zur Kritik der Allgemeinen Relativitätstheorie, zur Kritik der Systemtheorie und der Systembiologie und zur Kritik der Computertechnologie.

- Der Neue Mensch - http://www.ak-anna.org/der_neue_mensch/medizin_kritik_norm.html -
Hier findet Ihr Texte zur Medizinkritik (Bevölkerungspolitik, Psychiatriekritik, ..) aus dem Umfeld einer Veranstaltungsreihe von uns in Berlin.

- Texte zur Kritik der Diskurse über AIDS und Afrika - http://www.ak-anna.org/aids_afrika_medizin_sexualitaet/alaska_afrika_aids_kritik.htm -
Hier findet Ihr Artikel zur Kritik der Diskurse über HIV / AIDS in Afrika aus der Zeitschrift alaska 234 (BuKo-Umfeld).

- NaNie NANO, Seite zur NANOtechnologie-Kritik - http://ak-anna.org/nano_risiken/nano.html -
Dies ist eine Netzressource zum Thema Nanotechnologie-Kritik. Die zur Zeit ihres Aufbaus (2008) die größte Ressource zu diesem Thema im deutschspachigem Internet war und auch weltweit eine der umfassendsten. Inzwischen sind einige Links veraltet, wir werden die Seiten aber im Laufe der nächsten Zeit aktualisieren.

- Literaturhinweise des AK-ANNA - http://ak-anna.org/literat.htm -
Eine der umfassendsten Literaturlisten zum Thema Naturwissenschaftskritik mit Links zu vielen Texten.
Weitere Texte findet Ihr über die auf der Seite - http://ak-anna.org/links.htm - verlinkten Gruppen und Initiativen.


Der bundesweite Arbeitskreis des AK-ANNA hat sich mehrere Jahre ca. 2 bis 4 mal im Jahr meistens in Lutter am Barenberge getroffen und bestand überwiegend aus StudentInnen der Naturwissenschaften aus höheren Semestern. Zur Zeit pausiert der AK gerade, da auf Grund individueller Veränderungen viele der bisherigen TeilnehmerInnen nicht weiter dabei sind. Unsere Diskussionen haben wir teilweise in Protokollen festgehalten. Außerdem gab es zeitweilig einen AK in Berlin.

Für 2010 haben wir uns unterschiedliches vorgenommen:

- In Hannover arbeiten wir mit einer kleinen Gruppe an Texten zur erkenntnistheoretischen Kritik der Naturwissenschaften aus linker Sicht um eine Zeitungsbeilage zu erstellen. Ausgangspunkte sind für uns die feministische Naturwissenschaftskritik (E.F.Keller / E.Scheich / u.a.), poststrukturalistische Theorieansätze (L.Irrigaray / J.Kristeva / u.a.), die Wissenssoziologie (S.Leigh-Star / u.a.), links-kantianische Texte (Ch.Zunke), u.a..
Zentral ist dabei, naturwissenschaftliche Theorien als gesellschaftlich produziertes Wissen und entsprechend durch gesellschaftliche Verhältnisse geformtes Wissen in den Blick der Kritik zu nehmen. Auch Naturgesetze werden von Menschen gemacht.
Welche das interessiert, ist herzlich zu unseren Treffen eingeladen - Treffen AK-ANNA, Hannover 2010 -

- Im November 2010 führt der AK-ANNA im Paradox in Bremen außerdem eine Treffen zum Thema - Selbstbestimmte Technikentwicklung und -nutzung - durch. Dieses Treffen setzt den Schwerpunkt einmal nicht auf erkenntnistheoretische Fragen sondern auf konkrete Fragen der praktischen Umsetzung einer basisdemokratischen Technologieentwicklung und -aneignung. Das Themenspektrum reicht dabei vom Lucas-Plan der 70er Jahre, über feministische Ansätze der Technikaneignung bis hin zu Ansätzen aus dem Bereich von Ökonux.
Infos dazu findet Ihr hier - Treffen - Selbstbestimmte Technikentwicklung und -Nutzung, Bremen November 2010 -

- Darüber hinaus wollen wir versuchen, in der zweiten Hälfte des Jahres 2010 das Thema Nanotechnologikritik wieder konsequenter aufzugreifen. Wir werden ab Mitte des Jahres unsere Kritikseiten aktualisieren und danach poltischen Basisgruppen, die zu Einzelthemen arbeiten (AntiMilitarismus/Trikont/BürgerInnenrechte/u.a.), anbieten, eine Veranstaltung bei Ihnen zum Zusammenhang ihres Themas mit dem Thema Nanotechnologie durchzuführen. Wir sind inzwischen der Überzeugung, dass die nanotechnologischen Entwicklungen am sinnvollsten in den einzelnen Anwendungsbereichen (Militärische Anwendungen/Ersatzrohstoffe, Biorohstoffe, Biopiraterie/'Sicherheits'technologie/u.a.) diskutiert und kritisiert werden sollten.
Gruppen, die das interessiert, können sich auch gerne von selbst melden - 3.Jahrtausend@gmx.net (Bitte sagt genau worum es geht, da über die Adresse unterschiedliche Inis betreut werden) -

- Falls wir dann noch Zeit finden, werden wir ab Ende 2010 eine Kampagne zur Kritik der Soziobiologie starten. Interessierte, die mitmachen wollen, sind willkommen. Meldet Euch doch einfach - 3.Jahrtausend@gmx.net (Bitte sagt genau worum es geht, da über die Adresse unterschiedliche Inis betreut werden) -. Ende des Jahres versuchen wir das dann zu koordinieren.


Falls Ihr das wollt, sind wir auch gerne bereit, die hier dargestellten, Texte und Thesen bei Euch vor Ort darzustellen und mit Euch zu diskutieren. Ihr müßtet uns aber Fahrtkosten ersetzen und falls nötig eine Unterbringung stellen.

 


Kontackt:

AK-ANNA c/o Jörg Djuren

Davenstedter Str. 3 - 30449 Hannover

Flumms: 3.Jahrtausend@gmx.net (Nur Sendungen, die im Betreff am Anfang das Wort 'Himbeere' stehen haben, werden beachtet, alle andere Post wird als Spam gelöscht!!)

Internet: http://ak-anna.org

Grüße - vielleicht auf bald!

Jörg Djuren



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Zuletzt aktualisiert 30.05.10

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