Die „Soft Sciences“ im Überblick:

 

Die SpieltheorieT wurde in den 1950ern in entwickelt und sucht in SystemenT („SpielenT“) mehrerer rationalerT SpielerTInnen nach GleichgewichtenT in denen keineR der SpielerTInnen durch Änderung ihrer StrategieT ihre AusschüttungT (SpielTgewinnT) verbessern kann. War zunächst in Wirtschaftswissenschaften und Mathematik beliebt, lies sich in realen SpielenT aber oft nicht bestätigen. Wird z.Zt. insbesondere in der Evolutionstheorie benutzt, wo GeneT für SpielerTInnen stehen und ihren FortpflanzungserfolgT als Ausschüttung erhalten.

 

SystemTtheorie ist ein Sammelbegriff für TheorienT wie KybernetikT, SynergetikT, ChaosTtheorie und die Theorie autopoietischer Systeme, die von KopplungenT  (WechselwirkungenT)  von UntereinheitenT der betrachteten  Systeme untereinander und auf sich selbst handeln. In allen SystemTtheoretischen AnsätzenT hängt das VerhaltenT eines SystemsT stark von den RandTbedingungenT ab. In der Regel wird die BetrachterIn hier nicht mit einbezogen.

 

KybernetikT (griechisch: Steuermannskunst) ist ein Begriff aus der Informatik der 1940-50er für die enstehenden SteuerungsT- und SystemTtheorien. Ist heute zu altmodisch, um retro zu sein.

 

Die SynergetikT versteht sich als TheorieT der KooperationT. Ein SystemT wird wird hierbei mathematisch in ModenT (dynamischeT GrundTzuständeT) zerlegtT. Die am langsamstenT zerfallendeT ModeT dominiertT die DynamikT des SystemsT. In der Sprache der Synergetik heißt das dann: Sie versklavtT die anderen ModenT.

 

Die ChaosTtheorieT ist eine sehr mathematische Theorie, die in Gleichungssystemen, wie sie z.B. für StromTkreiseT, BakterienTwachstumT oder chemische ReaktionenT aufgestelltT werden, DynamikenT findet, in denen  InformationT über den ZustandT den SystemsT exponentiellT verlorenT geht. Die ChaosTtheorie legt viel Wert darauf, „WegeT ins ChaosT“ zu charakterisieren, da sie PhasenübergängeT im Sinne der statistischenT Physik sind. Diese sind universellT, was bedeuten soll, dass das betrachtete SystemT sich am PhasenübergangT unabhängig von SystemTdetails typisch für den PhasenübergangT verhält (siehe Fußnote 4).

 

Maturanas Theorie autopoietischerT (selbstTreferentiellerT) SystemeT betrachtet wechselwirkende UnterTsystemeT im betrachteten System. Vorbild sind hierbei biologischeT SystemeT, wo z.B. ZellenT oder OrganeT als UnterTsystemeT betrachtet werden, und angenommen wird, daß sich diese wie ein elektrischer SchaltTkreisT (nur komplexerT) verhalten. Wurde viel auf gesellschaftlicheT SystemeT angewandT.

 

Die SystemTbiologieT treibt Maturanas Idee seit den 1990ern mit großem Computeraufwand weiter, indem sie versucht ganzeT ZellenT mit möglichst vielen biochemischen Details im Computer zu modellieren.

 

Die FraktaleT GeometrieT beschäftigt sich mit Objekten, deren DimensionT nicht ganzTzahlig ist, also z.B. mit unendlichT verschlungenen LinienT, die schon etwas Flächencharakter haben. Fraktale sind selbstTähnlichT, d.h. wenn mensch in ein FraktalT reinzoomt, sieht mensch wieder qualitativT gleiche StrukturenT. In der ChaosTtheorieT wird das mathematische Gebilde in dem ChaosT stattfindet als FraktalT beschrieben, z.B. werden Börsendaten, Wolkenränder, Bäume und die menschliche Hirnoberfläche als FraktaleT beschrieben.