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Physik als
anarchistische Textpraxis
Die
Herrschaftsverhältnisse materialisieren sich in den Produktivkräften.
Das heißt ich kann vorhandene Strukturen nicht
einfach für eine herrschaftsfreie Praxis umnutzen. Ich muß sie erst
meinen Bedürfnissen entsprechend umstrukturieren.
Anarchistische Wohnprojekte müssen z.B.
häufig erst erhebliche Umbauten vornehmen um ein Haus jenseits
kleinfamiliarer Lebensstrukturen bewohnbar zu machen. Die
DreizimmerKücheNaßzellenStruktur wirkt hier als massive strukturelle
Gewalt anderen Lebenzusammenhängen entgegen. Offene große
Wohnbereiche und große Küchen mit vielräumigen
veränderbaren Kleinstrukrturen sind in der Wohnbebauung praktisch nicht
vorhanden.
Ähnliche Probleme ergaben sich bei den wenigen
anarchistischen Versuchen Produktionsverhältnisse anders zu strukturieren.
Die herrschaftsförmigen Abläufe im Fabriksystem sind in die Technik
eingeschrieben. Das beginnt bei so trivialen Schwierigkeiten, wie der Frage,
wie ich in komplexen Produktionsabläufen, die Produktionsgeschwindigkeit
den je unterschiedlichen Bedürfnissen der Arbeitenden anpassen kann. Die
Realität industrieller Produktion ist meist technisch maschinenseitig so
organisiert, daß die Arbeitsgeschwindigkeit von der Maschine vorgegeben
wird und die Arbeitenden sich anzupassen haben. - Eine anarchistische
Gesellschaft erfordert also auch den Umbau der Technologie.
Auch die Naturwissenschaften sind in diesem Sinn
durch die bestehenden Herrschaftsverhältnisse strukturiert, und sie
strukturieren damit auch wieder die Gesellschaft entlang dieser
Herschaftsverhältnisse. In der feministischen Naturwissenschaftskritik
wurde von Autorinnen wie Elvira Scheich, Dagmar Heymann, Evelyn Fox Keller,
Sara Jansen, u.a. an vielfältigen Beispielen dargelegt, wie sexistische
Stereotype1, das bürgerliche (männliche)
Subjekt-Objektverhältnis2, die Warentauschlogik3,
politisch-soziale Verhältnisse4, u.a.5 die
Naturwissenschaften strukturieren und durch die Rückwirkung der
Naturwissenschaften in die Gesellschaft die Verhältnisse verstärkt
bzw. reproduziert werden.
Für eine anarchistische Gesellschaft brauche
ich also auch eine alternative anarchistische naturwissenschaftliche Theorie
und Praxis. Denn auch die Naturwissenschaften gehören zu den
Produktivkräften durch die sich die Gesellschaft einschließlich
ihrer Herrschaftsverhältnisse reproduziert. Ich will hier einen Ansatz
einer anarchistischen naturwissenschaftlichen Theorie und Praxis darstellen.
Ausgangspunkt sind für mich die frühen
theoretischen Texte der feministischen Philosophin und Psychoanalytikerin Julia
Kristeva6. Kristeva formuliert in diesen frühen Texten eine
Theorie des revolutionär wirksamen Schreibens/Lesens, einer
revolutionären Literatur/Poesie. Das heißt diese Texte können
gelesen werden als ein Ansatz für eine revolutionär wirksame
Textpraxis, und zwar im Sinne einer Revolution, die die Grundlagen der
Gesellschaft betrifft.
Sie geht dabei davon aus, daß Sprache eine der
wichtigsten Strukturen ist durch die sich die gesellschaftlichen
Verhältnisse reproduzieren.
Deutlich läßt sich dies vielleicht am
einfachsten am Beispiel machen. Z.B. wird in der Sprache und durch die Sprache
die zweigeschlechtliche Realität reproduziert (bzw. die Sprache ist ein
Teil der Verhältnisse die diese reproduzieren). Wenn ich nun in einem
Text, z.B. die LeserIn dazu bringe, sich, zuerst mit einer weiblichen Position
zu identifizieren, und dann Stück für Stück in dieser
Erzählung diese Position hin zu einer männlichen verschiebe, bzw.
noch radikaler die Positionierung verunklare und letztendlich in einer
literarischen Textpraxis auflöse, werde ich damit auch die Wahrnehmung der
Realität dieser LeserIn beeinflußen. Gleiches läßt sich
für die Subjektkonstitution und das Subjekt-Objektverhältnis und
viele andere 'Selbstverständlichkeiten' der herrschenden Verhältnisse
durchführen. Es kommt zu einer Verrückung des Standpunktes der
LeserIn, bzw. der Standpunkt kommt ins Fließen.
Nun ensteht die Bedeutung eines Textes in einem
komplexen Zusammenspiel von Schreibender, der Selbstimagination der Schreibenden
als AutorIn, des Textes, der Sprachstrukturen und der LeserIn.
Geht es mir nun nicht einfach darum ein anderes
dogmatisches System des 'Richtigen' aufzurichten, sondern die LeserIn im Sinne
einer anarchistisch revolutionären Praxis in einen Raum der Freiheit zu
stellen, muß ich, auf der einen Seite, im Text durch den Text eine
überzeugende Dekonstruktion der bestehenden Gesetzlichkeit leisten, ohne,
auf der anderen Seite, eine neue aufzurichten.
Es geht also darum, die Beutung ins Fließen zu
bringen, ohne sie erneut festzusetzen. Gleichzeitig soll aber die Praxis auch
handlungspraktische Möglichkeiten erschließen, also nicht in
Beliebigkeit versinken.
Kristeva führt dazu eine Praxis aus, bei der
der Text sich selbst als Ideologie, die er auch ist, ausstellt. D.h. sie
fordert eine Textpraxis, die die eigenen strukturellen Setzungen mit
thematisiert und so immer auch die eigene Infragestellung ist. Sie beschreibt
dies unter dem Stichwort der Semiologie als Wissenschaft/Praxis wie folgt;
'Sie [die Semiologie] könnte auch zum
Ausgangspunkt eines neuen Diskurses werden, der aus einem wissenschaftlichen
Vorsatz heraus die Wissenschaftlichkeit verkündet, indem er seine eigene
Theorie in Frage stellt. Insofern als er ein zugleich kritischer und selbstkritischer
Diskurs ist, der seine eigene Wissenschaftlichkeit wissenschaftlich betrachtet,
mündet er in Ideologie: Er stellt die Ideologie seiner
"Gegenstände" und die seines eigenen Zeichenmusters in Frage und
denkt sich selbst als Ideologie. [..]
Er konstituiert sich als eine Theorie der
Wissenschaft, die er selber ist:
1) Er geht an die signifikanten Praktiken mit
Mitteln heran, die ihm die wissenschaftlichen oder philosophischen Theorien
liefern, die sich mit der signifikanten (zeichensetzenden) Tätigkeit befassen;
2) Er verhält sich zu seinen eigenen
Elementen (seinen Begriffen, Einheiten, Formeln) wie zu Zeichen, an denen Ideen
haften, die entziffert (deren ideologische Wurzeln bloßgelegt) werden
müssen. Was seine eigene "parole" angeht, so ist er sich ihres
Standortes (ihres Subjekts) und ihrer ideologischen Verwurzelung (ihrer
Geschichtlichkeit) bewußt. [..]'7
Zu den strukturellen Setzungen gehört nun in
der Sprache zentral die grammatikalische Struktur, z.B., daß ich
"ich" sagen kann, und welche Bedeutung dem beigemessen wird, dies ist
durchaus nicht in allen Kulturen so, und schon im französischen Sprachraum
existieren unterschiedlich Ich-Formen. Dieses Ich ist aber das bürgerliche
Subjekt und nicht von den politischen und familiaren8 Strukturen zu
trennen.
Kristeva beschreibt deshalb die revolutionäre
Textpraxis als eine Praxis, die unter anderem diese grammatikalischen
Strukturen aufdecken muß - sie als Setzung ausstellt, ihre Bedeutung
thematisiert und sie damit ins Fließen bringt. Das heißt im Text wird
als Bedeutung unter anderem die eigene grammatikalische Struktur thematisiert,
die aber selbst wieder Vorraussetzung der Bedeutungszuweisung ist. Damit
öffnet sich ein unendlicher offener Zirkel, eine Spirale, denn durch die
Infragestellung der eigenen Grammatik stellt der Text auch sich selbst, seine
Bedeutung in Frage, und damit beginnt das Lesen immer wieder von vorn, aber
nicht am selben Punkt, denn das Wissen um die bisherigen Infragestellungen
bleibt vorhanden.
Als Beispiel gilt Julia Kristeva z.B. James Joyce
und die französische klassische Moderne, als ein aktuelleres Beispiel
würde ich Monique Wittig ergänzen.
Es geht nun nicht darum, die LeserIn dazu zu bringen
den Leseprozeß unendlich fortzusetzen, sondern ihr ein Bewußtsein
dafür zu vermitteln, daß sie eine Entscheidung für eine
spezifische Auslegung des Textes getroffen hat, und ein Bewußtsein
für dies strukturalen Vorgaben der Schreibenden und Lesenden.
Da Sprache nun eine der Strukturen ist in der/durch
die sich gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnisse reproduzieren,
heißt dies auch ein Bewußtsein für die politischen Setzungen
in der Struktur zu schafen. Z.B. das eine Sprache, die nur zwei Geschlechter
kennt (und es gibt durchaus andere Sprachen9), hier eine eindeutige
heterosexistische Vorgabe macht.
Nach Kristeva können auch andere
gesellschaftliche Strukturen als Strukturen nach Art der Sprache verstanden
werden, sie nennt unter anderen die Naturwissenschaften und die Mathematik. Der
grammatikalischen Struktur entspricht aber, und auch hier folge ich Kristeva10,
in der Mathematik die Topologie (die Lehre vom Raum und seinen
Verhältnissen).
Das heißt ich müßte, wenn ich den
oben ausgeführten Gedankengängen folge, in der Physik eine
erkenntnistheotische Struktur formulieren, bei der der mathematische Text
über die Bedeutung, die er hat, auf die eigene topologischen
Vorraussetzungen veweist. Vereinfache ich dies noch weiter kann ich auch
formulieren; Ich brauche eine mathematische Theorie der räumlichen
Anschauung, bei der das, was ich beschreibe, darauf verweist, wie es durch die
Art der räumlichen Anschaung konstituiert11 ist, und sich damit
selbst wieder in Frage stellt.
Darstellbar ist so etwas z.B. als eine Anschauung in
der wir die Realität durch ein Abbildungsprinzip in unseren Anschauungsraum
abbilden.

Zu sehen ist, daß das Abbildungsprinzip von
uns (den Subjekten) sowohl aus interessens- und kulturspezifischen
Gründen, wie auch aufgrund der Realitätserfahrung herausgebildet
wird. Als Praxis in der wir uns selbst auch als Subjekte konstituieren. Die
Realität wird dabei, von uns selbst als Teil der Realität, auch
direkt aber nicht begrifflich erfahren. Wir wirken direkt12 und,
vermittelt über die Anschauung, indirekt in die Realität hinein.
Subjekt und Realität sind nicht klar trennbar und auch das
Abbildungsprinzip ist mit ihnen vermischt. Sie bedingen einander.13
Ändere
ich eine Zutat in dieser Suppe ändert das auch die Wirkung aller anderen.
Wichtig ist zu begreifen, daß in diese
Anschauung unsere kulturellen Vorurteile/gesellschaftliche
Herrschaftsverhältnisse einfließen, und, daß ausgehend von der
Erfahrung (daß wir z.B. gewöhnlich nicht gegen Tische rennen) unsere
Art und Weise, die Dinge anzuschauen, nur für die menschliche irdische
Lebenswelt Sinn machen muß. Dehnen wir aber unsere Anschauung über
unsere menschliche irdische Lebenswelt aus, ist es durchaus möglich,
daß sie vielfältige Irrtümer produziert. Das Anschauungsprinzip
kann für sehr große oder sehr kleine Größenordnungen zu
einer völlig unzureichenden Abbildung der Realität in unserer
Anschauung führen.
Nur im statistischen Mittel müssen die
Phänomene im sehr Kleinen wieder sinnvoll faßbar sein durch unsere Anschauung.
Für quantenmechanische Phänomene in der Größenordnung der
Quanten muß sie aber z.B. keinen Sinn machen.
Neben die optische Täuschung tritt als
gleichberechtigtes Phänomen die kognitive Täuschung.
Ich gehe also davon aus, daß es eine
grundsätzliche Differenz zwischen dem, was wir in Begriffen
(Signifikanten=Zeichen) bezeichnen, und dem Bezeichnetem (Signifikat) gibt. Das
heißt als leiblicher Mensch erfahre ich zwar die Welt unmittelbar14
als Teil der Wirklichkeit der ich bin, will ich meine Erfahrung in Begriffe
fassen, muß ich aber als Ansatz auf bestehende Begriffskontexte und
vorhandene Theorien zurückgreifen. Es gibt keine vortheoretische
begriffliche Erfahrung.
Durch die Auswahl des begrifflichen Kontextes, der
Theorie auf die ich zurückgreife um neue Erfahrungen zu bezeichnen, treffe
ich aber eine politische Entscheidung, denn mit jedem dieser Begriffskontexte
und jeder Theorie sind Wertüberzeugungen, politische Systeme, Vorurteile
über das menschliche Sein verbunden. Und mit jeder dieser Entscheidungen
lege ich mich auch selbst als Subjekt fest - verorte mich, konstituiere mich
als der, der ich bin.
Die materielle Wirklichkeit spricht nie eindeutig,
sie lacht und entzieht sich uns und läßt vielfältige
Interpretationsspielräume. Zwar läßt die naturwissenschaftliche
Erfahrung nicht beliebige Interpretationen zu, aber doch beliebig viele und
beliebig unterschiedliche.
Der Mathematiker Hermann Weyl führt, wie in
anderen Texten dieser Zeitung ausgeführt, z.B. aus, daß auch in
unsere empirischtheoretische Erkenntnis Vorannahmen einfließen - z.B. in die
Relativitätstheorie, die Annahme der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.
Der hier dargestellte Theorieansatz Julia Kristevas
soll übertragen auf die Physik diese Entscheidung, die in jede Empirie
einfließen, aufdecken, und selbst in der Theorie thematisieren. Dies
macht politisch Sinn, es ist aber auch von grundsätzlicher
erkenntnistheoretischer Bedeutung.
Denn, wenn meine Vorannahmen gültig sind,
müßte der formulierte Ansatz einer anarchistischen naturwissenschaftlichen
Theorie und Praxis in der Lage sein, strukturelle Vorurteile der menschlichen Erkenntnis außer
Kraft zu setzen, und so Dinge zu erklären, die bisher nur schwer
begreiflich waren.
Ich will dies am Beispiel des quantenmechanischen
Dilemmas des Welle-Teichen-Dualismus darstellen.
Der Welle-Teilchen-Dualismus tritt z.B. bei der
Beobachtung des Elektrons beim Durchtritt durch einen Spalt auf.

Beobachte ich nur das Abbild, so sehe ich ein (1)
Beugungsbild: - das
Elektron wäre also ein Wellenphänomen,
beobachte ich aber das Elektron während des
Fluges, dann erhalte ich als Abbild das Bild einer Teilchenhäufigkeit eine
(2) Gaußkurve:
- das Elektron wäre also ein Teilchen.
Dies scheint nicht begreifbar. Berücksichtige
ich aber nun den oben gemachten Ansatz aus der anarchistischen Theorie, so
muß ich unterscheiden zwischen den Phänomenen in der Realität
und in meiner Anschauung. Gehe ich nun z.B. davon aus, daß das Elektron
der Effekt einer statistischen Abbildung eines Wellenphänomens im Realraum
auf ein Teilchenphänomen in meinem Anschauungsraum ist, dann ergibt sich
die Erklärung für den Welle-Teilchen-Dualismus sehr einfach:
Im Fall, daß ich nur das Abbild auf der
Scheibe beobachte, betrachte ich das Ergebnis eines Wellenphänomens im
Realraum, das ich erst nachträglich in den Anschauungsraum abbilde.
Enstprechend erhalte ich als Abbild ein typisches Beugungsbild einer Welle.
Im Falle, daß ich das Elektron während
des Fluges beobachte, beobachte ich alles in meinem Anschauungsraum. In meinem
Anschauungsraum beobachte ich aber nur die statistischen Effekte der
Wellenphänomene, also ich beobachte sie als Teilchen. Entsprechend bekomme
ich eine Gaußkurve als typische Teilchenverteilung nach Durchtritt durch
einen Spalt.
Der Widerspruch löst sich auf und stellt sich
als kognitive Täuschung dar. Das heißt er beruhte auf der mangelnden
Differenzierung von Anschauungsraum und Realraum. Für die herrschende
Physik ist dies ein notwendiger Irrtum da es ihr an einer kritischen Theorie
eines Subjekt-Objektbezuges vollständig mangelt. Sie ist zu einem
Begreifen dieses Zusammenhangs deshalb unfähig. Für die
anarchistische Theorie und Praxis gilt dies nicht.
Nun mag sich manche fragen, was Topologie und Quatentheorie
mit Anarchie zu tun haben. Die naturwissenschaftlichen Setzungen reproduzieren
auch in und durch diesen Wissenschaften die herrschenden Verhältnisse. Zum
Beispiel durch die Mathematik die als 'Maschine die Wahres aussondert'15 wirkt. Oder durch die
Bilder die sich Menschen von der Struktur des Universums machen, zu betrachten
wären z.B. die Bilder, die in populären Filmen als Versatzstücke
auftauchen. Aber auch in der Verallgemeinerung systhemtheoretischer
Ansätze, mit alle ihren strukturellen Ausschlüssen und ihrer
Unmöglichkeit in ihnen Herrschaftsverhältnisse zu benennen, finden
sich Versatzstücke des Glaubenssystems der derzeit gültigen Dogmen der Physik16. Gerade
der Ausschluß einer kritischen Reflektion des
Subjekt-Objekt-Verhältnisses und der daraus resultierenden normativen
Setzungen und Ausschlüsse ist ein Problem des rassistischen und
sexistischen (männlichen) bürgerlichen Subjekt im Allgemeinen, das
sich immer schon selbst als das Normale nimmt, und auf seine Wahrheit absolut
pocht.
Die Wahrheit existiert aber nicht, sie wird durch Ausschluß erzeugt,
gewalttätig. Und die Physik ist die Wissenschaft des Existierenden, der
materiellen Natur und die Natur - 'Nature-elle-ment'17- die Natur lügt18,
das heißt sie spricht vielfältig, nicht eindeutig.
Eine physikalische Theorie und Praxis die auch nur
den hier dargestellten relativen simplen Ansatz einer Trennung Subjekt -
Anschauungsprinzip - Realität zugrundelegen würde, würde bereits
erheblich dazu beitragen, Ausschlüße hinterfragbar zu machen. Denn
in der Diskussion welchen Ansatz ich für das Anschauungsprinzip für
sinnvoll halte, bzw. durch welche kulturellen und erfahrungsbezogenen Setzungen
ich dieses Prinzip zur Zeit als strukturiert begreife, muß ich auch
meinen eigene Situierung als Subjekt reflektieren, und meinen, und damit auch
den gesellschaftlichen, Einfluß auf meine Begrifflichkeit und meine
Anschauung thematisieren.
Die Hinterfragung des eineindeutigen Subjekts und
seiner Normen ist aber von allgemeinpolitischer Bedeutung.
Zum Schluß noch eine Anmerkung die diesen Text
selbst betrifft. Für diesen Text gilt sicher auch das, was Michel Foucault
in einem kleinen Text, 'Die fröhliche Wissenschaft des Judo', formuliert hat. Diskursive Ansätze
sind zeitgebunden und werden mit der Zeit und der Verschiebung der Diskurse
nicht selten in ihr Gegeteil umgekehrt - als Beispiel ist dies zur Zeit am
Begriff der "humanitären Intervention" als Sprachregelung
für eine 'reformierte' Form imperialistischer Agression sichtbar. Deshalb
wird es notwendig sein auch diesen Text bei Zeiten zu reformulieren.
Dies ist ein Ansatz zum Auskochen einer Theorie
Praxis und nicht ihr dogmatischer Schluß. Von Kochbüchern halte ich
nichts.
Und das Ideal des Umgangs mit Texten hat für
mich Ähnlichkeit mit dem Kochen mit Vielen19. Irgendwann
weiß keine/r mehr, was nun eigentlich wirklich alles in den Knödeln
drin war und in der Salatsauce, die eh irgendeine/r über den Pudding
gegossen hat. Gerade aus dieser Praxis enstehen aber interessante neue Menus,
Texte und Theorien.
Auch wenn einige andere in der Küche
schreien, 'Nein - NICHT!'.
Fin
AutorIn: J.Djuren
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Hinweise
1) Dagmar Heymann weist z.B. auf
die Übernahme sexistisch militaristischer Metaphern in das Denken
über Immunsysteme hin. Smilla Ebeling führt z.B. aus wie die
Fixierung auf das Männliche als Aktives in der Beobachtung von
Tierverhalten zum Ausschluß spezifischer möglicher Erkenntnisse
führt, in dem das Verhalten der weiblichen Tiere nicht hinreichend
berücksichtigt wird. - Dagmar Heymann - Jungfrauen und Killer - die Macht der Darstellung in der
Biologie - in: NUT (Frauen in Naturwissenschaft und Technik e.V.) -
Schriftenreihe Band 2: Elfenbisse - Mössingen-Talheim 1995 - - Smilla
Ebeling - Das Gonocavulumzucker der Fahnenträgerinnen. Aus dem Alltag
eines Biologiestudenten. - in: in: NUT (Frauen in Naturwissenschaft und Technik
e.V.) - Schriftenreihe Band 5: Science und Fiction - Mössingen-Talheim
1995
2) Marie Ossietzky weist z.B. auf
den Zusammenhang männlicher Potenzvorstellungen und der Diskussion um den
zweiten Hauptsatz der Thermodynamik im 19ten Jahrhundert hin. Evelyn Fox Keller
faßt allgemeiner auf der Basis psychoanalytischer Theorien, das
naturwissenschaftliche Erkenntnisideal als ein durch die männluche
Subjektentwicklung wesentlich strukturiertes. - Evelyn Fox Keller - Leibe Macht
und Erkenntnis - München 1986 - - Maria Ossietzki - Energie und Entropie.
Überlegungen zu Thermodynamik und Geschlechterordnung - in: Geschlechterverhältnisse
in Medizin, Naturwissenschaft und technik - Stuttgart 1996
3) Elvira Scheich verweist z.B. auf
den Zusammenhang der Impetustheorie, ihrer Logik mit der Logik des
Handelskapiutalismus. - Elvira Scheich - Was hält die Welt in Schwung? -
in: Feministische Studien, Heft 1 - Weinheim 1985
4) Sarah Jansen führt z.B. am
Beispiel der Entomologie (Insekten - Schädlingsbekämpfung) aus wie in
den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts das Feindbild des fremden
Anderen in diese Wissenschaft eingeschrieben wurde und von diesen Diskursen
wiederum in die faschistische Propaganda zurückwirkte. - Sara Jansen -
Männer, Insekten und Krieg: zur Geschichte der angewandten Entomologie in
Deutschland 1900 - 1925 - in: Geschlechterverhältnisse in Medizin, Naturwissenschaft
und technik - Stuttgart 1996
5) Weitere Quellenverweise finden
sich in dem Artikel 'Feministische Naturwissenschaftskritik', der auch in dieser
Zeitung zu finden ist.
6) Julia Kristeva - Le text du
roman - Paris 1968 - - Julia Kristeva - Semiotike: Recherches pour une
sémanalyse - Paris 1969 - - Julia Kristeva - Revolution der poetischen
Sprache - Frankfurt a.M. 1978
7) Seite 66/67 - Julia Kristeva -
Semiologie als Ideologiewissenschaft - in: Hg. Peter V. Zima - Textsemiotik als
Ideologiekritik - Frankfurt a. M. 1977
8) Insbesondere nicht, wenn mensch
die Ich-Konstitution im Bürgertum wie sie z.B. in der Lacanschen
psychoanalytischen Theorie beschrieben wird, zu Grunde legt. Da dieser
Ich-Konstituiton die kleinfamiliare Triade Vater-Mutter-Kind als Ideal
inhärent ist.
9) Z.B. gibt es bei den Navajos
vier Geschlechter. Hier einige Literaturhinweise auf interessante Bücher im ethnologischem Kontext. -- Gilbert
Herdt - Third Sex, Third Gender Beyond Sexual Dimorphism in Culture and History
- New York 1994 -- Evelyn Blackwood/Saskia E. Wieringa - Female Desires SameSex
Relations and Transgender Practices Across Cultures - Columbia 1999 -- Diane
Bell/Pat Caplan/u.a. - Gedered Fields - London 1993 -- Adrea Cornwall/Nancy
Lindisfarne - Dislocating masculinity - London 1994
10) Seite 94/95 - Julia Kristeva -
Revolution der poetischen Sprache - Frankfurt a. M. 1978
11) PhysikerInnen wird auffallen,
daß sich diese Formulierung in nächster Nähe zur Allgemeinen
Relativitätstheorie bewegt, nach der das den Raum Ausfüllenden die
Maßverhältnisse des Raumes bestimmt. Nur ist hier etwas mitgedacht,
was in der Relaltivitätstheorie, wie in der Physik allgemein,
vernachlässigt wird, das die Anschauung als Teil des
Subjekt-Objekt-Verhältnis gedacht werden muß.
12) Das Subjekt steht in dauernder
Wechselwirkung mit der Realität. Als "Teil" dieses Kontinuums
ist es nicht klar abgrenzbar.
13) Hermann Weyl streift diese
Aussage in seiner Feststellung; 'Erst dieser ganze theoretische Zusammenhang
ist einer experimentellen Nachprüfung fähig - [..] Der Zusammenhang
zwischen der unmittelbaren Erfahrung und dem, was die Vernunft begrifflich als
das hinter ihr steckende Objektive in einer Theorie zu erfassen sucht, ist
nicht so einfach, daß jede einzelne Aussage für sich einen Sinn
besäße.' D.h. 'nur das ganze von Geometrie und Physik [ist] einer
empirischen Nachprüfung fähig.' - Dann gibt es aber
unterschiedliche Ganze, und die Auswahl ist eine (inter)subjektive
Entscheidung. - Seite 60 bzw. 87 - Herrmann Weyl - Raum Zeit Materie - Berlin
1988
14) Die menschliche Leiberfahrung
ist nicht auf Natur reduzierbar - Schmerz und Lust, die Wahrnehmung des eigenen
Geschlechts und Leibes werden in kulturellen Praxen zur Bedeutung gebracht -
aber der Leib ist auch materieller Teil der Wirklichkeit, daß heißt
der Leib ist auch Natur. Nur, da ich davon ausgehe, daß sich
Materialität/Natur gerade durch Uneindeutigkeit auszeichnet, muß
jede Bezeichnungspraxis, die versucht, die Materialität/Natur der
Realität eindeutig zu fassen, zu einer Irrealisierung führen. Die
eindeutigen Zeichen müssen zwangsläufig die Uneideutigkeit der
Materialität/Natur des Bezeichneten verfehlen.
15) Christiane Frougny/Jeanne
Peifer - Der mathematische Formalismus - eine Maschine, die Wahres aussondert -
in: Feministische Studien, Heft 1 - Weinheim 1985
16) Der Berliner AK-ANNA arbeitet
zur Zeit zur Kritik systhemtheoretischer Ansätze an einem Artikel. Hier
nur zwei Literaturhinweise; - Vivian Sobchack - AllTheorien - in: Hans Ulrich Gumbrecht/K.
Ludwig Pfeiffer - Paradoxien Dissonanzen Zusammenbrüche - Frankfurt 1991 -
- Elvira Scheich - Naturbeherrschung und Weiblichkeit - Frankfurt 1989 -
Dissertation
17) 'Nature-elle-ment' ist die Zerlegung des
französischen Wortes naturellement - natürlich - und bedeutet die
Natur lügt. Dies war der Titel einer Ausgabe der französischen
feministischen Zeitschrift 'Questions feminists' 1978
18) Sie (die Natur) verweigert
insbesondere die Aussage, ein Verbrechen, das bei Ermittlungen nach 129a
(terroristische Vereinigung) mit Gefängnis bestraft wird. Deutlich wird
dies im Zusammenhang der Zweigeschlechtlichkeit. Nach der Biologie
(Morphologie, Physiologie und Genetik) lassen sich keine eindeutigen
Zuweisungen treffen. Symphatisantin, die sie ist, geht die Natur sogar soweit
die reale Existenz von Hermaphroditen zuzulassen, so das sich der Staat
gezwungen sieht durch Genitalverstümmelungen bei Kleinkindern auch in der
BRD die natürliche Binarität chirurgisch herzustellen. - siehe: Hg:
AGGPG Brandstr. 30 28213 Bremen - Hermaphroditen im 20. Jahrhundert - Bremen
1997 - - siehe auch: Evelyn Peyre, Joelle Wiels - Actes du Coloque national
Femmes Féminisme et Recherches - Toulouse 1982
19) Z.B. auf einem Arbeitskreis zum
Thema Alternative Naturwissenschaften - Naturwissenschaftliche Alternativen im
anarchistischen Tagungshaus Burg Lutter.
Zuletzt aktualisiert 22.10.07
Welle-Teilchen-Dualismus
Der Welle-Teilchen-Dualismus ist wahr. Und wenn sie bzgl. des Welle-Teilchen-Dualismus anderer Meinung sind ist das so, weil sie ihn nicht verstehen, ignorant sind. Zwar kann der Welle-Teilchen-Dualismus nicht verstanden werden, daß ändert aber nichts daran, daß der Welle-Teilchen-Dualismus wahr ist.
Der Welle-Teilchen-Dualismus übersteigt halt das menschliche Anschauungsvermögen.
Sie meinen dann kann auch niemand behaupten, der Welle-Teilchen-Dualismus wäre wahr?
Doch der Welle-Teilchen-Dualismus ist wahr, ob Sie es glauben oder nicht.
Weshalb ist der Welle-Teilchen-Dualismus wahr? Weil sich auf den Welle-Teilchen-Dualismus wichtige Physiker geeinigt haben.
Und Sie wollen sich ja wohl nicht anmaßen den Welle-Teilchen-Dualismus und damit diese wichtigen Physiker in Frage zu stellen.
Sie verstehen doch auch nicht, wie Mozart komponiert hat. Trotzdem mögen Sie die Musik.
Nein, sie mögen Mozart nicht, aber an sich ist das irrelevant, der Welle-Teilchen-Dualismus bleibt wahr. Alle Rechenergebnisse bestätigen den Welle-Teilchen-Dualismus. Und die Empirie bestätigt auch den Welle-Teilchen-Dualismus.
Sie bestreiten nicht, daß die Rechnungen zum Welle-Teilchen-Dualismus richtig sind. Sie bestreiten die Interpretation der Rechnungen und Formeln zum Welle-Teilchen-Dualismus.
Was gibt es da zu interpretieren der Welle-Teilchen-Dualismus ist doch eindeutig.
Wie zweideutig? Sie haben den Welle-Teilchen-Dualismus nur nicht verstanden.
Wie, wenn der Welle-Teilchen-Dualismus nicht zu verstehen ist, sagt das doch nichts über die Qualität einer Theorie aus. Theorien, wie der Welle-Teilchen-Dualismus, werden doch nicht gemacht, damit Sie etwas verstehen. Theorien, wie der Welle-Teilchen-Dualismus, genügen einem höheren Zweck, sie beschreiben, wie die Welt ist.
Wie, Menschen können nur beschreiben, was sie wahrnehmen und nicht was ist? Der Welle-Teilchen-Dualismus beweist doch das Gegenteil.
Wie eine sinnlose Aussage bzw. eine unverständliche Aussage, wie die Theorie vom Welle-Teilchen-Dualismus, ist eine Nullaussage, sie können das doch Alles berechnen.
Die Berechnung bestreiten Sie nicht nur die Interpretation der Rechnung in Form des Welle-Teilchen-Dualismus.
Aber die Rechnung ist doch dasselbe wie der Welle-Teilchen-Dualismus.
Wie, zwei Äpfel sind gleich zwei Autos?
Die Rechnung ist die selbe, beides mal 1+1, aber das ist doch nicht mit dem Welle-Teilchen-Dualismus vergleichbar.
Wie Theorien und Interpretationen sollen Dinge erklären, das tut doch der Welle-Teilchen-Dualismus, es ist halt nur nicht zu verstehen.
Mir ist Ihre Argumentation auch unverständlich.
Wie dann ist sie genauso wahr wie der Welle-Teilchen-Dualismus.
Auf den Welle-Teilchen-Dualismus haben sich viele berühmte Physiker geeinigt, sie, wer sind sie.
Was abstimmen über Wahrheiten ist Unsinn, hier wird auch nicht abgestimmt, schon gar nicht über den Welle-Teilchen-Dualismus.
J. Djuren
Hannover 2007
Und noch ein paar Links, was so im Netz zu finden ist zum Thema Welle-Teilchen-Dualismus;
- Unter - http://de.wikipedia.org/wiki/Welle-Teilchen-Dualismus - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://einstein.htldornbirn.vol.at/index.php/Dualismus_Welle-Teilchen - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - findet Ihr die Wikiressourcen zum Thema Welle-Teilchen-Dualismus.
- Unter - http://www.cip.physik.uni-muenchen.de/~milq/kap3/k31p01.html - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://fkg-wuerzburg.de/schule/faecher/physik/lk/material/m13/dualism.php - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://www.gymnasium-zitadelle.de/aktiv/projekt_neu/streu_welle/ - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://www.quantenphysik-schule.de/Dokumente/knaller-tatzel.pdf - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - findet Ihr den Welle-Teilchen-Dualismus erklärt auch für LehrerInnen und SchülerInnen.
- Unter - http://astro.uni-tuebingen.de/groups/opt_det/wt_dualismus.shtml - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://theory.gsi.de/~vanhees/faq/physik/node7.html - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://www.thp.uni-koeln.de/krug/teaching-Dateien/WS2005/lucis.pdf - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://web.physik.rwth-aachen.de/~roth/physik4/kapitel1.pdf - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://wwwex.physik.uni-ulm.de/lehre/physing1/node58.html - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://www.cip.physik.uni-muenchen.de/~milq/kap3/iupages/dualism.html - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://www.physik.uni-bielefeld.de/~yorks/pro06/ii/v3/WelleTeilchenDualismus.pdf - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - findet Ihr Aussagen, Beschreibungen und Experimente zum Welle-Teilchen-Dualismus aus fachwissenschaftlicher Sicht.
- Unter - http://www.kworkquark.net/lexikon/welleteilchendualismus/wissensdurst2.html - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://xfelinfo.desy.de/de/lexikon.welle-teilchen-dualismus/2/index.html - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://lexikon.meyers.de/meyers/Welle-Teilchen-Dualismus - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://www.astronews.com/frag/antworten/frage149.html - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - und - http://www.roro-seiten.de/physik/quanten/quantenobjekte/dualismus_welle-teilchen.html - Externer Link zum Stichwort Welle-Teilchen-Dualismus - findet ihr lexikalische Quellen zum Welle-Teilchen-Dualismus.
Welle-Teilchen-Dualismus. Text zur Kritik der Erkenntnistheorie der Quantenmechanik und Relativitätstheorie und zu: Textpraxis Semiologie Philosophie Physik Mathematik Luce Irigaray Ludwig Wittgenstein Immanuel Kant Julia Kristeva revolutionär Allgemeine Relativitätstheorie Quantenphysik Quantentheorie von Jörg Djuren
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