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Als der Computer hysterisch wurde erschoß sich der Atomphysiker/die Atomphysikerin, da für einen solchen Fall keine Lösung in seinen/ihren Genen programmiert war.

 

 

 

Die Treffen


Hannover

In Hannover gibt es einen kleinen Disskussionskreis. Wir diskutieren über die erkenntnistheoretische Kritik der Naturwissenschaften aus linker herrschaftskritischer Sicht. Ausgangspunkte sind für uns die feministische Naturwissenschaftskritik (E.F.Keller / E.Scheich / u.a.), poststrukturalistische Theorieansätze (L.Irigaray / J.Kristeva / u.a.), die Wissenssoziologie (S.Leigh-Star / u.a.), links-kantianische Texte (Ch.Zunke), u.a..
Zentral ist dabei, naturwissenschaftliche Theorien als gesellschaftlich produziertes Wissen und entsprechend durch gesellschaftliche Verhältnisse geformtes Wissen in den Blick der Kritik zu nehmen. Auch Naturgesetze werden von Menschen gemacht.
Außerdem wollen wir versuchen eine Zeitungsbeilage zum Thema zu erstellen und dafür auch selbstgeschriebene Texte diskutieren. Und grundsätzlich ist der Ak auch immer offen für weitere Ideen, die zum Thema passen.

Wir treffen uns in der Regel an der Universität Hannover. Falls Ihr Interesse habt am Arbeitskreis teilzunehmen oder mehr zu erfahren, meldet Euch unter - 3.Jahrtausend@gmx.net (Nur Sendungen, die im Betreff am Anfang das Wort 'Himbeere' stehen haben, werden beachtet, alle andere Post wird als Spam gelöscht!!) -.

Laßt Euch von den vielen Themen und Texten auf dieser Netzseite nicht einschüchtern, auch wir stehen trotz längerer Beschäftigung mit dem Thema immer noch am Anfang. Das macht es aber auch weiter spannend, also schaut doch mal vorbei.

Für Rückfragen stehen wir natürlich auch gerne zur Verfügung, über interessante Hinweise freuen wir uns.




Das bundesweite Treffen

Der bundesweite AK-ANNA hat sich mehrere Jahre so 2 bis 4 mal im Jahr getroffen meist in Lutter am Barenberge. Burg Lutter ist ein altes linkes Projekt mit Tagungshaus und sehr günstig, außerdem sehr schön. Wir kochten gemeinsam, machten auch selbst unser Brennholz und tauschten uns über unsere Studienerfahrungen und anderes aus.
Teilweise haben wir uns auch an anderen Orten getroffen, in Norddeutschland und in Freiburg (Solidarische Grüße an die KTS - das AZ).

Auf den Treffen haben wir meist ein bis zwei Schwerpunktthemen diskutiert zu denen vorher Texte verschickt wurden. Was wir diskutiert haben seht Ihr an der Literaturliste. Ab und an haben wir auch ReferentInnen eingeladen, z.B. Elvira Scheich und Dagmar Heymann.

Die meisten TeilnehmerInnen waren StudentInnen aus naturwissenschaftlichen Fächern und in höheren Semestern. Die Gruppe war aber insgesamt gemischt - bis auf die Tatsache, daß wir alle aus dem linken politischen Spektrum kamen, und auch alle außer Naturwissenschaftskritik noch viel politisch gemacht haben -. Eine grundlegende Kritik an den herrschenden Verhältnissen setzten wir als Konsens voraus, - z.B. hatte keine/r Lust von uns darüber zu diskutieren, ob Sexismus in dieser Gesellschaft existiert, akzeptabel ist, und ähnliches -. Vielmehr versuchten wir ausgehend von der Kritik an rassistischen, sexistischen, kapitalistischen Herrschaftsverhältnissen aus zu klären, was dies für die Naturwissenschaften bedeutet.

Lutter liegt übrigens zwischen Göttingen und Hannover. Hier einige Bilder unseres ersten Treffens im Winter/Frühjahr 2000



Falls Ihr mehr über das Projekt Burg-Lutter wissen wollt, schaut auf die Webseite des Projektes; http://www.burg-lutter.de

Da sich für ein Teil der TeilnehmerInnen die persönlichen Lebensumstände verändert haben und sie nicht weiter Zeit hatten an den Treffen teilzunehmen, ist der Arbeitskreis zur Zeit ausgesetzt.



Hier noch einige unserer unregelmäßigen Protokolle von Treffen;






Berlin

In Berlin hat sich auch über einige Jahre ein kleiner Arbeitskreis getroffen. Auch hier haben wir Texte gelesen und diskutiert. Im Jahr 2004 haben wir uns mit dem Schwerpunkt 'Postcolonial Technoscience' befasst, also inwieweit die nachkoloniale Weltordnung (z.B. aktuelle Zugänge zu Resourcen, Definitionsmacht, ..) Naturwissenschaft und Technologie beeinflussen und durch Naturwissenschaft und Technologie reproduziert werden, außerdem haben wir nach ausgegrenzten Alternativen zur herrschenden Naturwissenschaft geschaut.
2004/2005 haben wir dann eine Veranstaltungsreihe für Winter 2005/Frühjahr 2006 zum Thema Medizinkritik und Alternativen vorbereitet. Wir haben 5 Veranstaltungen organisiert, die in etwa im zweiwöchentlichen Rythmus ab Ende Oktober in Berlin stattfanden. Genaue Infos findet Ihr unter - http://ak-anna.org/der_neue_mensch/ -. Wir haben dies begriffen als Teil politisch widerständigen Handelns im Zusammenhang mit anderen Herrschaftsverhältnissen (Sexismus/Rassismus/..), ihrer Kritik und Widerstandsmöglichkeiten.
Wir haben uns bis Mitte 2006 kontinuierlich jeweils am 2ten Montag jeden Monats Abends bei einzelnen TeilnehmerInnen getroffen.
Der AK hat sich überwiegend aus Leuten zusammengesetzt, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, bzw. schon in den Naturwissenschaften gearbeitet haben und nach Alternativen suchen. Aber auch diese Gruppe war durchmischt und nicht alle TeilnehmerInnen haben/hatten einen naturwissenschaftlichen Hintergrund.



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Zuletzt aktualisiert 30.05.10



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